bio

Jakob Böttcher (born 1999 in Hamburg, Germany) is a composer, music producer, performer and author. Besides that, he is initiator of numerous interdisciplinary artistic projects. Living in Berlin, he is studying composition as well as „Tonmeister“ (classical music production) at Berlin University of the Arts. In 2021, he studied at California Institute of the Arts, Los Angeles. 

In his experimental compositions, he often deals with „unintended“ music coming from objects in our surroundings, such as the different qualities of crackles that a broken hard drive produces, or the complex rhythm of writing with a pencil on paper. Including visual and semantic components, he regards his work as music theater. The microphone often is a main instrument.

Jakob composed for members of Ensemble Modern, Ensemble Recherche and Ensemble Intercontemporain, for Trondheim Sinfonietta, Sonar Quartet, Ensemble BRuCH, Brandenburg State Orchestra and Wu Wei. His music was played in Germany, Austria, Switzerland, the Netherlands, Norway, the US and Japan. Latest awards include the Trondheim Sinfonietta competition and the Weimarer Frühjahrstage. 2021, he composed the music for the radio play „Das Imperium des Schönen“ (Bayerischer Rundfunk)

Jakob is regularly writing reviews for the Neue Zeitschrift für Musik and the „Positionen“. He produced numerous recordings in the classical genre and had internships at Teldex Studio Berlin, Hamburg State Opera, Deutsches Schauspielhaus and Parry Audio. He arranged choir music for Schola Cantorosa. Founder of the Ensemble Junge Musik Heimfeld, he engages in neighborhood projects distributing classical music. Jakob is an active conductor, saxophone and clarinet player and performer. Since 2020, he holds a scholarship from the German National Academic Foundation.

Jakob Böttcher (*1999 in Hamburg) komponiert, produziert, performt und schreibt über Musik. Daneben ist er Initiator zahlreicher interdisziplinärer künstlerischer Projekte. Er studiert Tonmeister*in und Komposition an der Universität der Künste Berlin, vormals am California Institute of the Arts in Los Angeles und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.

In seinen experimentellen Kompositionen setzt er sich mit der Verarbeitung „unintendierter Musik“ auseinander, so zum Beispiel den verschiedenen Qualitäten von Knacken in einer kaputten Festplatte oder der komplexen Rhythmik beim Schreiben mit Bleistift auf Papier. Visuelle und semantische Komponenten einbeziehend begreift er seine Werke im weitesten Sinne als Musiktheater. Das Mikrofon ist dabei ein zentrales Instrument.

Er komponierte u.a. für Mitglieder von Ensemble Modern, Ensemble Recherche und Ensemble Intercontemporain, für die Trondheim Sinfonietta, das Sonar-Quartett, das Ensemble BRuCH, das Brandenburgische Staatsorchester und Wu Wei. Seine Musik wurde im deutschsprachigen Raum, den Niederlanden, Norwegen, den USA und Japan gespielt. Preisträger war er zuletzt beim Wettbewerb der Trondheim Sinfonietta und den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik. 2021 folgte er einer Einladung des Bayerischen Rundfunks zur Komposition der Hörspielmusik „Das Imperium des Schönen“.

Für die Neue Zeitschrift für Musik (Schott) und die „Positionen“ schreibt er regelmäßig Konzert- und CD-Besprechungen. Als Tonmeister leitete er zahlreiche Aufnahmen im klassischen Bereich. Praktika führten ihn u.a. ins Teldex-Studio Berlin, das Deutsche Schauspielhaus, die Hamburgische Staatsoper und zu Parry-Audio. Als Arrangeur arbeitete er u.a. für die Schola Cantorosa. Als Gründer des Ensembles Junge Musik Heimfeld setzt er sich in Form von Stadtteilprojekten für die Vermittlung klassischer und barocker Musik ein. Weiterhin ist er als Dirigent, Saxophonist, Klarinettist und Performer aktiv. Seit 2020 ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.